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Neben fahrlässigem Verhalten sind oftmals defekte Elektrogeräte Auslöser von circa 200.000 Bränden bei denen in Deutschland jährlich knapp 400 Menschen sterben. Der Großteil davon in privaten Haushalten. Durch Fehleinschätzungen der Gefahren bei Bränden verzichten viele Menschen auf die Anschaffung eines Brand- und Rauchmelder. So hat man im Schnitt deutlich weniger als fünf Minuten Zeit, sich bei einem Brand in Sicherheit zu bringen. Auch kann man sich nicht auf das Aufwachen durch die entstehende Hitzeentwicklung verlassen, da man deutlich vor Bemerken der Hitze durch die entstehenden hochgiftigen Gase das Bewusstsein verliert. Auch ist ein Brand oftmals nicht durch eigenes Verhalten zu verhindern, so zum Beispiel bei Defekten von Elektrogeräten oder im schlimmsten Fall durch Brandstiftung.

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, das der Preis für einen Funk Rauchmelder, im Vergleich zum Nutzen, in keinem Verhältnis steht. Noch immer gibt es viel zu wenig Rauchmelder in den Haushalten, obwohl diese für einen geringen Preis, einen extrem hohen Nutzwert haben. Auf meiner Webseite rauchmelder-funk.com habe ich alle notwendigen Informationen zu Rauchwarnmelder, den verschiedenen Varianten, sowie deren Vor- und Nachteile zum nachlesen zusammen getragen.

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Rauchmelder Funk

Die verschiedenen Meldertypen

Es gibt verschiedenste Meldertypen. Funkgesteuerte Rauchmelder oder Rauchwarnmelder werden oft als Funk-Rauchmelder bezeichnet. Im weiteren sprachlichen Gebrauch heißen diese auch Feuermelder bzw. Brandmelder. Im folgenden finden Sie die Definitionen der jeweiligen Art. Gerade bei der Neuanschaffung eines Funk-Rauchmelder lohnt es sich den Markt nach dem idealen Produkt zu sondieren, welches optimal auf Ihre Gegebenheiten zu Hause passt. Im Funk Rauchmelder Shop haben wir für Sie die bekanntesten Hersteller für Rauchmelder, sowie deren Produkte vorgestellt, so das sich leicht die optimal Kaufentscheidung treffen lässt.

Optische Rauchmelder

optische rauchmelderOptische Rauchmelder arbeiten mit lichtempfindlichen Sensoren. In die Messkammer werden Lichtstrahlen gesendet, welche im normalen Zustand nicht auf die dort verbaute Fotolinse treffen und somit keinen Effekt auslösen können. Tritt Rauch in die Messkammer ein, bricht dieser das ausgesendete Licht und lenkt es auf die Fotolinse ab. Dieser Vorgang löst den Alarm aus.

Lasermelder

lasermelderDie Lasermelder arbeiten nach dem gleichen Prinzip, haben jedoch anstelle einer Leuchtdiode eine Laserdiode verbaut. Das ermöglicht eine deutlich genauere Messung von Rauchpartikeln und ein Auslösen des Alarms bei sehr geringen Mengen Rauchs.

Ionisationsrauchmelder

IonisationsrauchmelderIonisationsrauchmelder sind in Deutschland nur in Sonderfällen und mit strengen Auflagen einsetzbar und in privaten Haushalten gänzlich verboten. Sie unterliegen der Strahlenschutzverordnung, da sie ein schwach radioaktives Präparat beinalten. Durch die Ionisierung der Luft, bedingt durch die eingesetzte Alpha-Strahlung, fließt in der Messkammer ein messbarer Strom. Durch das Eindringen von Rauchpartikeln verändert sich die Stromstärke messbar wodurch ein Alarm ausgelöst wird. Die Ionisationsrauchmelder sind in der Lage geringste Mengen an Rauch zu detektieren.

Rauchgasmelder/Gasmelder

RauchgasmelderRauchgasmelder reagieren auf die Verbrennungsgase in einem Raum, wie zum Beispiel Kohlenstoffmonoxid. Erreicht die Konzentration der giftigen Gase einen bestimmten Wert alarmiert der Rauchgasmelder die Bewohner vor einer drohenden Rauchgasvergiftung. Der Vorteil der Rauchgasmelder besteht darin, dass sie in warmen und rauchigen Räumen einsetzbar sind welche für Wärme- bzw. Rauchmelder ungeeignet sind. Weiter gibt es Varianten, welche die Gase Propan, Butan und Methan detektieren können. Beispielsweise ist der „Elro RM337“ in der Lage alle diese Gase zu erkennen.

Hitze- oder Wärmemelder

hitze- oder wärmemelderHitzemelder und Wärmemelder finden ihren Einsatz zum Beispiel in Küchen sowie Betrieben und Fabriken wo mit starker Rauch- oder Dampfentwicklung zu rechnen ist und somit Rauchwarnmelder versagen würden. Sie reagieren auf einen schnellen und starken Anstieg der Umgebungsemperatur und lösen beim Erreichen eines bestimmten Werts einen Alarm aus. Hitzemelder dienen in der Regel als Schutz vor Sachen und sind als Schutz für Personen ungeeignet wegen ihrer relative Trägheit gegenüber Rauchmeldern.

Melder für Hörgeschädigte

melder für hörgeschädigteFür Gehörlose gibt es spezielle Lösungen um sie vor einer Brandentwicklung zu warnen. Löst ein Rauchmelder Alarm aus sendet dieser einen sehr hellen Lichtblitz aus. Ein zusätzliches Gerät wird im Bett untergebracht welches bei Alarm zu vibrieren beginnt und die Person vor einem drohenden Brand bzw. Rauchvergiftung warnt.

Wassermelder

wassermelderWassermelder arbeiten mit Sensoren welche auf Feuchtigkeit und Flüssigkeiten reagieren. Es gibt Ausführungen mit im Gerät verbauten Sensoren und Geräte mit externen Sensoren.

Deutlich mehr Flexibilität bieten Wassermelder mit externen Sensor wodurch die Möglichkeiten ihres Einsatzfeldes erweitert werden, wie zum Beispiel als Wasserstandsmesser.

Vorteile von Rauchwarnmeldern

Funk Rauchmelder retten jedes Jahr vielen Menschen das Leben, sie warnen die Bewohner frühzeitig vor Rauch und somit Bränden. Die dadurch gewonnene Zeit verhindert oftmals Personenschäden. Durch die deutlich frühere Warnung der Feuerwehr können Brandschäden in der Regel geringer gehalten werden bzw. kann der Brand von den Bewohnern eventuell selbst noch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Großteil der zu beklagenden Brandopfer stirbt an einer Rauchvergiftung, bereits eine geringe Menge des giftigen Rauchs einzuatmen kann zum Tod führen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Opfer zumeist nachts überrascht werden und ohne Warnmelder bereits im Schlaf durch den giftigen Rauch umkommen. Wichtig hierzu zu wissen ist, dass der Geruchssinn des Menschen im Schlaf ausgeschaltet ist.

Rauchmelderpflicht

In Deutschland haben bereits dreizehn Bundesländer eine Rauchmelderpflicht eingeführt. Im Berliner Senat steht eine entsprechende Gesetzesänderung zur Debatte. Wie sinnvoll die Einführung dieses Gesetztes ist, kann man bereits an Studien zu diesem Thema erkennen, welche eindrucksvoll belegen, dass die Anzahl der Brandopfer seit Einführung der Pflicht in den entsprechenden Ländern deutlich zurückgegangen sind. In Großbritannien beispielsweise, wo bereits 1992 eine Rauchmelderpflicht eingeführt wurde sind die Opfer durch Brände um 40% zurückgegangen. In den USA und Schweden konnte die Anzahl der Brandopfer um jeweils 40% und 50% gesenkt werden. Die Einbaupflicht der Rauchmelder wird in Deutschland auf Landesebene geregelt, so haben bislang fast alle Bundesländer in irgendeiner Form eine Pflicht eingeführt. Eine Übersicht mit Stand August 2013 zeigt dieses Bild.

rauchmelderpflicht deutschland

Nicht nur Neubauten, auch in Wohnungen besteht in einigen Bundesländern Termine, bis zu denen die Nachrüstung von Rauchmeldern Pflicht wird:

  • Baden-Württemberg: seit 10.7.2013 bis 31.12.2014
  • Bayern: seit 1.1.2013 bis 31.12.2017
  • Nordrein Westfahlen: seit 1.4.2013 bis 31.12.2016
  • Bremen: bis 31.12.2015
  • Niedersachsen: bis 31.12.2015
  • Sachsen-Anhalt: bis 31.12.2015
  • Hessen: bis 31.12.2014
  • Schleswig Holstein: bereits Pflicht
  • Hamburg: bereits Pflicht
  • Mecklenburg-Vorpommern: bereits Pflicht
  • Rheinland-Pfalz: bereits Pflicht
  • Saarland: bereits Pflicht
  • Thüringen: bereits Pflicht

Legende:

Überwiegend Pflicht in Neu-, Um- und Bestandsbauten
Noch keine Pflicht

Häufige Fragen zu Rauchmelder mit Funk:

Unterschiede

Batteriebetrieben oder Netzanschluss

Plant man einen Neu- oder Umbau sind netzbetriebene Funk Rauchwarnmelder vorzuziehen, da sie durch den Netzbetrieb sowie durch eine Notstrombatterie, welche bei Stromausfall einspringt, doppelt gesichert sind. Ein weiterer großer Vorteil ist der daraus resultierende deutlich verringerte Serviceaufwand für seine Melder da ein regelmäßiges prüfen der Batterie entfällt.

Möchte man seiner Melder unabhängig vom Netzbetrieb installieren oder sucht man nur eine kostengünstige Alternative für den bieten sich batteriebetriebene Rauchwarnmelder an. Hierbei sollt man zur eigenen Sicherheit darauf achten Lithium- anstelle von Alkaline-Batterien zu verwenden da die Lithiumbatterien mit einer deutlich höheren Lebensdauer aufwarten. In Meldern mit fest verbauten Batterien sind immer Lithium-Batterien installiert.

Vernetzbar oder Alleinstehende Melder

Eine Vernetzung seiner Rauchwarnmelder über Funk oder Kabelverbindung bietet sich insbesondere bei sehr großen oder mehrstöckigen Gebäuden wo die Gefahr besteht, dass der Alarm erst spät oder gar nicht bemerkt wird an. Sie bieten sich zum Überwachen von Räumen mit Personen die unter Umständen nicht in der Lage sind den Alarm zu bemerken wie Kinder oder Menschen mit eingeschränktem Gehör an. Eine Rauchmelder Vernetzung über Kabel beim Brandschutz ist auch hier, ähnlich wie bei den netzbetriebenen Meldern bei Neu- oder Umbauten sinnvoll. Möchte man die Melder nachträglich einbauen ist eine kabellose Vernetzung über Funk die sinnvollere und kostengünstigere Variante.

„Q“ für mehr Qualität und Zuverlässigkeit

Neu sind Rauchwarnmelder mit dem Qualitätszeichen „Q“ welches die DIN EN 14604 mit Richtlinien für qualitativ hochwertige und besonders zuverlässige Melder ergänzt. Geräte mit diesem Zeichen zeichnen sich durch eine Reduktion von Fehlalarmen und eine geprüfte Langlebigkeit aus. Mit dem „Q“ ausgezeichnete Melder unterliegen erhöhten Fertigungsstandards, besitzen einen erhöhten Schutz gegen Korrosion und gegen das Eindringen von Schmutz in die Messkammer. Allgemein besitzen sie eine deutlich höhere Robustheit gegenüber herkömmlichen Funk Rauchmeldern. Eine Batterie mit gesicherten 10 Jahren Lebensdauer ist fest in das Gehäuse verbaut und verhindert somit eine Zweckentfremdung und erspart den regelmäßigen Wechsel. Der unterbrechungsfreie Betrieb ist somit gesichert.

„Q“-Merkmale

  • lange Lebensdauer von mindestens 10 Jahren
  • minimierung von Fehlalarmen
  • erhöhter Schutz gegen Verschmutzung und Korrosion
  • Schutz von Störungen durch elektromagnetische Strahlung von Elektrogeräten
  • fest verbaute Batterie mit einer Lebensdauer von mindestens 10 Jahren

DIN-Norm 14604

  • Alarmton von mindestens 85 dB
  • Batteriewarnsignal muss mindestens 30 Tage auf einen Austausch hinweisen
  • Testknopf zur Funktionsprüfung
  • Ausreichender Schutz der Messkammer vor Insekten und Schmutz

Geschichte der Rauchmelder

Die Geschichte der Rauchmelder beginnt weit früher als man vielleicht glauben mag, bereits bei den Römern existierte eine Art Feuerwehr, welche vermutlich in der Hauptsache mit Sklaven bemannt war, welche die Aufgabe hatten Feuer zu entdecken und natürlich zu löschen. Die erste richtige Feuerwehr wurde durch eine Verordnung der Stadt Göttingen im Jahre 1334 gegründet. Die Brandmelder waren in der Hauptsache Personen, welche die Aufgabe durch Beobachtung hatten Brände zu entdecken und zu melden. Ende des 19. Jahrhunderts gab es den erste automatischen Brandmelder, dessen Funktionsweise heutzutage ein wenig umstritten wäre. Zwei Vögel in einem Käfig dienten als Frühwarnsystem. Starben die Vögel durch eine durch einen Brand ausgelöste Rauchvergiftung vielen sie auf den Boden des Käfigs und lösten so einen Alarm aus. Zwei Vögel waren nötig um einen eventuellen Fehlalarm zu vermeiden sollte einer der Vögel eines natürlichen Todes sterben. Die ersten kommerziell genutzten Rauchmelder waren im Jahre 1947 die Ionisationsrauchmelder. Aufgrund ihres schwach radioaktiven Inhalts sind sie heutzutage nur noch unter strengsten Auflagen einzusetzen und in privaten Haushalten gänzlich verboten. 1964 kamen die ersten Rauchmelder mit optischer Messmethode auf den Markt.